U-Wert berechnen
Durchgehende Schichten. Näherung ohne Feuchte- oder GEG-Nachweis.
Stationäre Näherung für ebene Bauteile. Kein Feuchte-, GEG- oder Fördermittelnachweis. Metallbrücken, mehrere kreuzende Holzlagen, Anschlüsse, Befestiger und Dämmfugen sind nicht enthalten. Nicht für Erdreich, Fenster, belüftete Luftschichten oder angrenzende unbeheizte Räume.
Zusätzliche Dämmung vergleichen
Eine zusätzliche, durchgehende Schicht auf der Außenseite vergleichen. Der bestehende Aufbau bleibt erhalten, bis Sie die Schicht ausdrücklich übernehmen. Keine Aussage zur bauphysikalischen Eignung der Maßnahme.
Beispiele zum Ändern
Frei gewählte Rechenbeispiele, keine Materialempfehlung. λ-Werte, vollständigen Aufbau und Einbaubedingungen anhand der Produkt- und Planungsdaten prüfen. Die Presets ersetzen alle Schichten und setzen den Vergleich zurück.
Außenwand: 15 mm Putz λ 0,7; 240 mm Mauerwerk λ 0,8; 140 mm Dämmung λ 0,035; 15 mm Putz λ 0,7. Aufsparren: 12,5 mm Gipskarton λ 0,25; 24 mm Holz λ 0,13; 180 mm Dämmung λ 0,035. Zwischen Sparren: 12,5 mm Gipskarton λ 0,25; 180 mm Dämmung λ 0,035 mit 15 % Holz λ 0,13; 18 mm Holzwerkstoff λ 0,13. λ jeweils in W/mK.
Projekt sichern, laden oder drucken
Die Projektdatei enthält nur die aktuellen Schichten und die Wärmestromrichtung. Vergleiche zuerst als Schicht übernehmen, wenn sie gespeichert werden sollen. Die Datei bleibt auf Ihrem Gerät; keine Anmeldung und keine automatische Speicherung.
Rechenweg und Grenzen
Rsi 0,13 + Schichten + Rse 0,04 = 4,513 m²K/W.
Jede durchgehende Materialschicht: R = d/λ, mit d in Metern. Vorgegebene Schichtwiderstände werden direkt übernommen. R gesamt = Rsi + Summe der Schichten + Rse; U = 1/R gesamt. Kleine U-Werte bedeuten weniger Transmissionswärmestrom bei gleicher Fläche und Temperaturdifferenz.
Für die drei gewählten Wärmestromrichtungen gilt Rsi = 0,13 / 0,10 / 0,17 m²K/W; Rse = 0,04 m²K/W. Sonderbedingungen, reflektierende Oberflächen oder Wärmeübergang zu einem unbeheizten Raum benötigen andere Ansätze.
Eine wiederkehrende Holzlage: Ein oberer Widerstandsgrenzwert entsteht aus den vollständigen Wärmepfaden, ein unterer aus der schichtweisen Parallelschaltung. Ihr Mittelwert ergibt den verwendeten Widerstand. Das Verhältnis oben/unten darf 1,5 nicht übersteigen. Die angezeigte Modellspanne ist kein Messfehler oder Vertrauensintervall. Holzanteile müssen den gesamten Flächenanteil einschließlich zusätzlicher Hölzer berücksichtigen.
Die Berechnung enthält keine Zuschläge für Befestiger oder durchgehende Fugen und keine Wärmebrücken an Ecken, Fenstern oder Anschlüssen. Luftschichten nicht mit λ ruhender Luft eingeben: Konvektion und Strahlung erfordern einen geeigneten R-Wert. Belüftete Luftschichten und dahinterliegende Bekleidungen sind hier nicht abbildbar.
Zusatzdämmung wird mit derselben Formel gerechnet. Bei einem Ziel-U-Wert wird die kleinste ganze Millimeterdicke bis höchstens 1.000 mm gesucht, die den Zielwert erreicht. Das ist keine Lieferdicke, kein Feuchte- oder Fördermittelnachweis. Die Reihenfolge idealer durchgehender Schichten ändert U nicht, kann bauphysikalisch aber entscheidend sein.
Grundlagen: BRE BR 443 (2019): Conventions for U-value calculations und gov.scot: U Values, kombinierter Rechenweg mit Beispielen. Diese Quellen erläutern das Rechenmodell; ihre britischen Bauvorschriften werden nicht auf deutsche Projekte übertragen.
Weiterrechnen
Für eine erste Raumabschätzung: Heizkörperleistung. Ein U-Wert allein ist keine Heizlast des gesamten Raums. Für den Verlegeplan im Raum: Fußbodenheizungs-Rohrbedarf.
1 · Neue Dämmung
Schichtname, R-Wert oder Holzanteil
U-Wert aus Schichten berechnen, Holzanteil berücksichtigen und zusätzliche Dämmung vergleichen. Mit Zielwert, Schichtblatt und lokaler Projektdatei.