Dachfläche berechnen: Sattel-, Walm- und Pultdach
Dachfläche für Sattel-, Walm- und Pultdach oder aus einzelnen Rechtecken, Dreiecken und Trapezen mit unterschiedlichen Neigungen berechnen.
Dachfläche berechnen
Vom Gebäudegrundriss zur geneigten Dachfläche – mit Überstand, Dachneigung und optionaler Materialreserve. Für ein komplexes Dach erfassen Sie jeden gemessenen Teilbereich einzeln.
Gebäude und Dach
Maße des rechteckigen Gebäudes in der Draufsicht. Überstände kommen an beiden Enden der jeweiligen Richtung hinzu.
Gemessene Dachflächen
Teilen Sie die horizontale Dachprojektion in nicht überlappende Rechtecke, Dreiecke oder Trapeze. Jede Fläche erhält ihre eigene Neigung. Überstände sind hier bereits in den Maßen enthalten.
Aufteilung
- 2 Dachflächen je 56,94 m²
Die Reserve wird erst nach der Flächenberechnung hinzugefügt. Zuschnitte, Verschnitt und Packungsgrößen hängen vom Material und Dachdetail ab.
So entsteht die Dachfläche
Bei gleicher Neigung aller Teilflächen gilt: Dachfläche = horizontale Dachprojektion ÷ cos(Dachneigung). Für das Beispiel: (10 + 2 × 0,3) × (8 + 2 × 0,4) = 93,28 m² Projektion; bei 35° ergeben sich 113,87 m² geneigte Fläche. Mit 10 % Reserve sind es 125,26 m² Bestellfläche vor materialabhängiger Rundung.
Sattel-, Walm- und Pultdach
Bei gleichem rechteckigem Dachumriss und überall gleicher Neigung haben diese Dachformen dieselbe Gesamtfläche. Nur die Verteilung auf die einzelnen Dachflächen ändert sich. Beim Walmdach zeigt der Rechner zwei trapezförmige und zwei dreieckige Flächen. Tatsächliche Walmwinkel und asymmetrische Maße bitte im Modus „Einzelne Dachflächen“ erfassen.
Gauben und verwinkelte Dächer
Erfassen Sie die horizontalen Projektionen aller nicht überlappenden Dachbereiche. Ein Rechteck hat A × B, ein Dreieck A × B ÷ 2 und ein Trapez (A + B) × Höhe ÷ 2. Danach wird jeder Bereich durch den Kosinus seiner eigenen Neigung geteilt. Ziehen Sie Öffnungen und Überlappungen bei der Aufteilung ab; der Rechner erkennt sie nicht automatisch. Für die Bestellung sind Anschlüsse, Dachfenster, Verschnitt und Herstellerdeckmaße gesondert zu prüfen.
Die Neigungsfaktoren entsprechen dem Dachflächen-Leitfaden von BMI Deutschland. Für eine Sanierung empfiehlt sich ein Aufmaß der einzelnen Dachflächen. Wenn Sie anschließend die mögliche PV-Leistung schätzen möchten, nutzen Sie den Photovoltaik-Rechner; nutzbare Modulfläche ist kleiner als die gesamte Dachfläche.